Journaling und Tagebuchschreiben

Das Tagebuch ist mir seit der 3. Klasse ein Begleiter, d.h. seit etwa 30 Jahren schreibe ich mal mehr, mal weniger regelmäßig Tagebuch und – je nach aktueller Situation – auf ganz verschiedene Art und Weise. Das Schreiben ist bei mir stetig im Wandel, entwickelt sich laufend weiter, genauso wie wir alle uns als Persönlichkeiten immer weiter entwickeln. Vieles von dem, was ich intuitiv ausprobiert habe, beim Lesen veröffentlichter Tagebücher entdeckt oder in Fachliteratur zum Thema gefunden habe, möchte ich hier gerne weitergeben. Zudem biete ich regelmäßig Schreibkurse zum Tagebuchschreiben an.

Warum Tagebuchschreiben?

Aus meiner Sicht gibt es zwei Grundbedürfnisse, warum Menschen Tagebuchschreiben bzw. wofür sie das Tagebuch nutzen möchten.:
1. Momente festhalten, die für einzelne von Bedeutung sind, aber auch für die Nachwelt. Manche Tagebücher wurden regelrechte Dokumente des Zeitgeschehens, berühmtestes Beispiel: Das Tagebuch der Anne Frank.
2. Selbstreflexion. Dabei wird das Tagebuch zu einer Art Ratgeber. Der Schreibanlass ist meist eine Lebenskrise. Viele hören dann auch wieder auf , wenn eine Phase des Inneren Aufruhrs beendet ist und sich das Bedürfnis nach Selbstreflexion gelegt hat. Das ist völlig okay.

Ob sie kontinuierlich oder mit langen Pausen schreiben, spielt keine Rolle – das wichtige ist, dass Ihnen das Schreiben guttut und keine Last, keine tägliche lästige Pflicht ist. Idealerweise wird das Tagebuch für Sie zu einem festen Begleiter, zu einer Art guter Freund, mit dem Sie Ihr Leben teilen – sachlich, beschreibend oder selbstreflexiv.

Weshalb das Tagebuch die letzte Bastion der Privatheit und des Intimen ist, erfährst du in einem Artikel über mich und das Tagebuchschreiben in der Süddeutschen Zeitung .

Was ist Journaling?

Journaling ist ein Trend aus den USA, hinter dem sich im Grunde nichts anderes  verbirgt als eine methodische Form des Tagebuchschreibens. Durch die Anwendung  verschiedener Techniken eröffnen sich ganz neue Möglichkeiten, sich mit seinen Gedanken, Zielen und Träumen auseinanderzusetzen und sie auf Papier zu bringen. Ich liebe es, mich damit zu beschäftigen, Verschiedenes auszuprobieren und ohne Ende Notizhefte vollzukritzeln. Inzwischen habe ich meinen ganz eigenen Journaling-Stil gefunden, den ich immer weiter verfeinere. Meine Erfahrungen teile ich hier sehr gerne.

Journaling – wozu?

Ein schwarzer Fueller auf einem Blatt Papier

Immer häufiger stößt man auf diese Art des Tagebuch-Schreibens, aber was genau verbirgt sich dahinter? Mehr lesen …

Routinen für Journaling

Schreibheft auf Schreibtisch

Routinen und Gewohnheiten helfen dabei, sich in die die richtige Journaling-Schreibstimmung zu bringen. Mehr lesen …

Journaling-Material

Notizhefte fuers Journaling

Mehr als ein Blatt Papier und ein Kuli braucht man eigentlich nicht fürs Journaling. Aber mir sind mir schöne Dinge, die meine Kreativität beflügeln sehr wichtig. Mehr lesen …

Reflexives Journaling

Es gibt jede Menge Journaling-Formen und -Methoden, um schreibend zu reflektieren, Struktur in die Gedanken zu bringen und den Alltag zu optimieren. Mehr lesen …

Kreative Journals

Mood Tracker in einem Bullet Journal

Darf man sich beim Journaling auch künstlerisch austoben? Na, logo! So bekommt ihr Farbe, Abwechslung und Struktur ins Journal. Mehr lesen …

Bullet Journaling

Future Log meines Bullet Journals

Mit der Bullet-Journal-Methode nach Ryder Carrol lassen sich Aufgaben und Termine systematisch priorisieren und organisieren. Der Effekt? Mehr Fokus auf das Wesentliche. Mehr lesen …